Regatta Linz-Ottensheim
Bericht
Am letzten Freitag in den Pfingstferien brach die Ruderjugend wieder einmal auf, um an einer Regatta teilzunehmen. Das heutige Ziel war Linz-Ottensheim in Österreich, welches wir mit zwei Autos und dem Bootsanhänger nach ca. 5 Stunden erreicht hatten. Die Fahrt war aber wie immer keinesfalls langweilig, denn künstlerische Fahrweise, und ein Zwischenstopp bei der „Schokoladenfabrik“ lockerten die Stimmung auf. Endlich angekommen luden wir schnell den Bootshänger ab, um bevor wir rudern gingen noch schnell unsere Zelte aufbauen zu können. Das Training an diesem Freitag fiel aber wegen der zeitlich begrenzten Nutzbarkeit der Regattastrecke sehr kurz aus, denn hierauf wurden an diesem Abend noch die Vorentscheidungen der Österreicher gefahren. Am Abend wurde dann gemütlich gegrillt, bevor wir ein Feuerwerk „Donau in Flammen – Ottensheim“, welches an der Donau veranstaltet wurde, betrachten konnten. Der nächste Morgen begann wie üblich mit dem allgemeinen Frühstück, bei dem über unterschiedliche Dialekte diskutiert wurde. Danach wurden die ersten Rennen gefahren, dabei starteten Michael Breitenbücher, Gundi Woll und Florian Tilk im Einer. Danach war der Riemenvierer mit Tilmann Stenke, Andreas von Borstel, Moritz Wuerich und Markus Breitenbücher an der Reihe. Nach der verdienten Mittagspause fuhr die Viererbesetzung mit einer Auswechslung im Bug, den nun Paul Fischer besetzte, einen Doppelvierer. Kurz darauf wurde von Gundi Woll ihr zweites Rennen dieses Tages im Fraueneiner gefahren und zu guter Letzt wurde der Juniorinnen-B-Einer von Carolin Wuerich bestritten, die mit einem zweiten Platz die beste Platzierung des Marbacher Rudervereins an diesem Tag erreichte. Am Abend, nachdem ein paar Zelte witzigerweise ihren Standort „fast von allein“ geändert hatten, fuhr die gesamte Mannschaft mit dem Auto nach Linz, um dort nach einer zweistündigen Entdeckungstour, bei der auch ein Klassikkonzert zu sehen war, eine große Mahlzeit in einer Pizzeria zu sich zu nehmen.
Am Sonntag lebte unsere kleine Zeltstadt schon eine Stunde früher wieder auf, da, wie für einen Regattasonntag üblich, alle Rennen früher gestartet wurden. Nachdem letzte Unklarheiten über die Startzeiten geklärt waren, wurden die Rennen wie samstags gefahren, nur dass heute Moritz Wuerich im Einer startete und locker das B-Finale gewann, damit war er dann der erste und leider auch letzte Marbacher Ruderer, der die Ziellinie mit seinem Bugball als Erster überquerte. Der Riemenvierer startete heute nicht, denn Tilmann Stenke und Andreas von Borstel versuchten sich im Zweier-Ohne und Markus Breitenbücher bestritt mit Florian Tilk den Lauf im Doppelzweier.
Zu guter Letzt gab es noch ein paar sehr unnötige Ärgernisse, denn Gundi Woll musste, nachdem sie im Frauen-Einer vom Schiedsrichterboot überholt wurde, in dessen Wellen weiterrudern und Carolin Wuerich wurde an der 1500 Metermarke, an der sich keine Starterbrücke befand und somit alle Boote nach Augenmaß ausgerichtet wurden, solange zurecht gerückt, bis sie ihren Start schließlich wegen dem Wind in einer der Bojenketten fahren musste.
Auf der Rückfahrt merkte man den verausgabten Ruderern und Ruderinnen dann ihre Müdigkeit an und so bekamen einige nicht die komplette Rückfahrt mit.


























